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Autor Kommentar
Flora von Bistram eMail an Flora von Bistram schicken
Eintrag 54 vom 30.05.2010, 23:18
Durch Marianne mal wieder hierher geführt möchte ich einen Gruß da lassen
Herzlichst
Flora von Bistram

Die Schlüssel

Der Herr sah zur Erde,
es fiel ihm was ein,
drum griff er ganz tief
in das Schatzkästlein rein.

Drei Schlüssel, die gab er
dem Menschen zur Hand,
mit gütigem Segen
er jeden umwand.

Den Eisernen gib weiter,
die Freundschaft er schenkt,
dem Nehmer, dem Geber,
der an Andere denkt.

Geduld ist der Schlüssel,
der öffnet geschwind
die Herzen und Türen,
die verschlossen sonst sind.

Der Schlüssel der Liebe
erschließt auch den Glauben,
behalt ihn, verleih ihn,
doch lass ihn nicht rauben.

Mit diesen drei Schlüsseln
bist du voller Leben,
als wertvolles Zeichen
wurden sie dir gegeben.

FvB 2001
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Eintrag 53 vom 30.12.2009, 18:37
von Ingrid Drewing

Vollmondaversion


Ach, Mond,
du Störenfried der Nacht,
nun lass mich endlich schlafen,
grüß Sterne und entfern' dich sacht
zu Mondkalb oder Schafen.

Ich möchte nämlich endlich ruhn,
drum stört mich sehr dein Licht,
denn du zeigst mir seit Stunden nun
dein rundes Mondgesicht.

Du willst nicht weichen?
Also gut,verlass nun ich das Zimmer
werd müde aus dem Bett mich schleichen.
Hauptsach',ich seh dich nimmer.

Doch was ist das?
Jetzt jault der Hund ,
es ist ja nicht zu glauben.
Mondsüchtig ist das Tier wohl auch,
wird nun den Schlaf mir rauben.

Jetzt reicht's ,ich schalte an das Licht;
mache die Nacht zum Tage.
Wir sehen so das Mondlicht nicht.
Vorbei ist nun die Plage.


***

Wir sind es also nicht alleine,
die sich vom hellen, vollen Mond,
recht oft im Schlaf gestört fühlen!

Wie gut das tut!

***

Dir, liebe Gerlinde,
wünsche ich einen guten Start in das Jahr 2010,
trotz des voll strahlenden Mondes in der Nacht...

herzliche Grüße zu Euch

von Marianne
fröhlich
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Eintrag 52 vom 25.12.2009, 00:55
An Heiligabend

surfte ich durchs Netz
und durchs Programm,
ein wenig Freude zu erspähen,
ein wenig
Weihnachtsglanz zu sehen,
fand in der Ferne ihn,
im Dienst an armen Menschen,
die allein sich fühlen und in Nöten sind.

Wo Menschen sich zusammenfinden,
mit?nander Kerzen anzuzünden,
ein kleines Lächeln man entfacht,
will man im Geiste sich verbinden, -
und es beginnt ein neues Wunder,
ein Erinnern
an jene heilige Nacht.


© Marianne Reepen


Frohe und zufriedene Weihnachtsfeiertage wünsche ich
und danke Dir für das schöne zusammengestellte Gedicht, das ich nun noch einmal lesen konnte.

Alles Gute wünsche ich Dir/ Euch -

mit herzlichen Grüßen, Deine Marianne
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Eintrag 51 vom 18.12.2009, 17:08
Wege des Lebens ...

Unzählbare schöne Wege waren es,
Jedoch auch Straßen der Schrecken,
an denen sich Abgründe auf zu tun schienen.

Meine Schritte wurden gelenkt,
auch über anscheinend umgehbares,
unbekanntes, unsicheres Gelände,
denn oft wusste ich nicht,
wohin der Weg mich führte.

Nun, da die größte Strecke hinter mir liegt,
schaue ich zurück.
Manche Wege sehe ich deutlich und klar.
Das waren die schönsten Wege,
die ich gehen durfte.

Manche lange und schwer begehbare Strecke,
hat ihre Schrecken verloren.

Damals ging ich sie völlig allein,
wankenden Schrittes, wie durch Nebel
und dennoch sicheren Fußes hindurch.

Dankbarkeit erfüllt mich und Staunen,
woher mir immer zur rechten Zeit
Kraft und Hilfe auf verschlungenen Wegen kam.

Noch bin ich nicht am Ziel,
aber ich weile in einer Oase der Ruhe
und eines wundersamen Friedens.


© Marianne Reepen


Liebe Grüße zu Dir, liebe Gerlinde.

Schön, dass es Dich irgendwo gibt,
dass man sich kennen und schätzen lernte.

Einen schönen vierten Advent wünsche ich Dir..

Mit herzlichen Grüßen --

Deine Marianne
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Eintrag 50 vom 25.11.2009, 17:56
POESIE

Sprach der Herr am sechsten Tage:
"Hab am Ende nun vollbracht
Diese große, schöne Schöpfung,
Und hab alles gut gemacht.

Wie die Sonne rosengoldig
In dem Meere widerstrahlt!
Wie die Bäume grün und glänzend!
Ist nicht alles wie gemalt?

Sind nicht weiß wie Alabaster
Dort die Lämmchen auf der Flur?
Ist sie nicht so schön vollendet
Und natürlich, die Natur?

Erd' und Himmel sind erfüllet
Ganz von meiner Herrlichkeit,
Und der Mensch, er wird mich loben
Bis in alle Ewigkeit!"

Heinrich Heine
(1797 - 1856 )
war einer
der bedeutendsten
deutschen Dichter.

Mit vielen lieben Grüßen und guten Wünschen zu Dir, liebe Gerlinde - und hoffentlich bald wieder mit einem eigenen Gedicht!

Ein wenig Geduld braucht es noch sicherlich!

Herzlich,

Deine Marianne
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 49 vom 07.11.2009, 17:57
Glücksminuten

Erinnerung an Güte, die dir das Leben gab
und was es heute schenkt,
es ist ganz Dein, gehört dir ganz allein,
und niemals kannst du selber geben,
was dir das Leben nicht gegeben.

Wer nach dem Glück des Guten strebt,
auch immer wieder es erlebt
und immer wieder Freude gibt.

Schau nicht auf Dunkelheit zurück,
spürst du in dir ein kleines Glück.
Erstrebe immer nur das Licht!

Kannst du dein Heute gut erleben,
wird es ein gutes Morgen geben.

Die Gegenwart, sie eilt vorbei
und gibt sich täglich dir auf neu.
Was sie uns gibt, ist neues Leben,
hat oft ein Freund uns still gegeben,
und ist ein wertvoll, gutes Wort.

Betracht in Ruh? mein Gestern ich,
erleb ich Freud? im Heute -
dass morgen auch ein Lied gelingt,
ein Tag, der neue Freude bringt,
erbitt und hoff ich ? Leute.

*-*

Die Abendmelodie erklingt,
in Bälde uns die Ruhe bringt,
gedenke nun der Menschen auch,
die stillen Zauber brachten
mich heute glücklich machten.


© Marianne Reepen



Liebe Gerlinde, danke für deine liebe Mail, die ich jedoch erst dann beantworten möchte, wenn ich wieder besser schreiben kann. Im Moment macht es mir wieder einmal große Schwierigkeiten.

Sei mit guten Wünschen für Dich,
ganz lieb gegrüßt
von

Deiner Marianne
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Eintrag 48 vom 01.11.2009, 16:05
GRAUE UND HELLE TAGE

Im Strom der Zeit vergehen unsre Tage.
Der Uhren Gleichmaß stehet niemals still.
An jedem Tag erreicht uns neue Frage-
und keiner weiß, wie's weitergehen will.

Die schönsten Stunden können wir nicht halten.
Sie flüchten wie das Glück, das wir gelebt.
Wir möchten gern die Zukunft neu gestalten
und sind doch in ein Muster eingewebt.

Und trotzdem ist ein Gutes uns geblieben
ein freier Geist, der manche Stunde lenkt,
und können wir so manches auch nicht lieben,
viel stilles Freuen wird uns doch geschenkt.

Was einmal war, sind jetzt Erinnerungen,
die traurig machen und zugleich erfreun.
Ist eines Reifens Glück in dich gedrungen,
kann dich ein Falsches nicht mehr sehr gereun.

Wir leben gegenwärtig - das immer neue Heute,
das uns belebt und unsren Hunger stillt-
und denken abends, was uns heute freute,
oft auch der Leidenden man still gedenkt.


© Marianne Reepen


Viele liebe Grüße

gehen auch heute auf die Reise zu Dir, liebe Gerlinde.

Gute Wünsche für Dich sind, wie immer, dabe -

herzlich

Deine Marianne
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 47 vom 27.10.2009, 20:24
Lichtgrüße!

Es gibt Momente,
da wär? ich gern ein Sonnenstrahl,
ein kleines Licht für einen Menschen,
ein liebes Streicheln für ein Kind,
die Hand für einen Kranken,
ein Fünkchen nur für den,
der nicht mehr lacht,
der nur noch Schmerzen spürt
und seine Not..

Ein kleines Licht,
für den, der einsam ist,
das kurze Innehalten für Gehetzt,
für die, die kaum noch Freude spüren
und nur noch unterwegs sind,
wie auf einer Flucht.

Wer langes Leben kennt,
der weiß um dies Geschehen.

So grüß ich heut' die Mütter,
denen scheint ? kein Glück
und schenk ein kleines Lächeln nur,
dass ihnen Freude kehr zurück.


© Marianne Reepen
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 46 vom 27.10.2009, 18:25
Licht in der Dunkelheit

Kleine Lichtfunken
sind wie sanfte Lichter,
die alles durchstrahlen können,
ein Leuchten, das anstecken kann.

Schenken wir einander noch Licht?

Wenn dieses geschieht,
dann ist ein Glühen mehr wert
als jedes angelernte Wissen,

Es kann Kälte erwärmen,
Eis zum Schmelzen bringen
und neuem Leben Bahn brechen.

Alle Starre schwindet,
und man spürt eine wunderbare Fülle,
die durchdringend ist,
erkaltete Herzen erwärmt
und uns ersehnte Ruhe schenkt.

Welche Veränderung wäre möglich,
durch ein bisschen Sonne
in den Herzen der Menschen.


© Marianne Reepen
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Eintrag 45 vom 25.10.2009, 07:43
Die Kraft der Liebe

Die Liebe verdoppelt alle Kraft.
Es ist schon wundersam,
dass sie *DAS* alles schafft,
was dem Verstand versagt.

Sie wägt nicht ab,
sie glüht und sprüht.

Die Liebe liebt
und kann nur dieses eine,
sie kann nur lieben,
und ist sie seelentief
dir in dein Herz geschrieben,
schenkt täglich sie sich neu.

Die Sehnsucht hält sie eng umschlungen,
und manches Lied, dass sie einst sang,
das sommertags so froh und hell geklungen,
ist bald verhallter Herbstgesang.

Doch auch der Winter webt noch seine Weisen,
es sind die Lieder, die ganz leisen,
die mit reifen Tönen,
noch immer hoffen auf Versöhnen.

LIEBE!

Vom Himmel uns in die Seele gelegt!


© Marianne Reepen


Hiermit, liebe Gerlinde,

wünsche ich Dir einen schönen,
recht friedlichen Sonntag mit kleinen Freuden.

Herzlich grüßt Dich

Deine Marianne
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