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Autor Kommentar
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 44 vom 21.10.2009, 17:45
Dieses Gedicht von "Flora von Bistram",
mit der mich eine Freunschaft verbibdet, möchte ich Dir nicht vorenhalten. liebe Gerlinde. Demnächst kommen zwei Bücher mit neuen Gedichten auf den Markt. Hiermit sende ich Dir einen lieben Abendgrüß -

Deine Marianne

***

In der Stille

Vergessen die Welt- ich halte inne,
trete ein, durch das Tor der ruhenden Sinne.
Nur ich allein im Herzen der Welt,
vorbei ist die Jagd nach Ruhm und nach Geld.
Ich geh tief in mich und schaue hinauf,
auch du wirst bemerken - eine Tür tut sich auf.

In der Hast des Alltags ruhen und schweigen
und sich dankbar vor Gottes Schöpfung verneigen.
Die Grenzen erkennen in Zeit und in Raum,
dem Leben begegnen in glückhaftem Traum.
Erkennen den Ursprung der verborgenen Quelle
und eintreten in das Reich der befreiten Seele.

Die Zeit steht nun still, ich atme in ihr,
das ganze Weltall versöhnt sich mit mir.
Umfassender Frieden fließt tief in mein Herz,

vertreibt böse Gedanken und Seelenschmerz.
Im Klang dieser Stille, die stets alles heilt
umhüllt mich die Urkraft der Ewigkeit.

Ich tauche ein in den Lärm unserer Zeit,
demütig erkennend die Unendlichkeit.

Schaue nach vorn, dort steht das Glück

so lasse ich Groll weit hinter mir zurück.

Ich fühl mich an Körper und Seele erholt,

da erstrahlt der Tag im schimmernden Gold.

Wenn Du interessiert bist, kann ich Dir den Namen der HP mitteilen. Hier findest Du dann auch den Zugang zu dieser freundlichen Poetin.

Gute nacht, liebe Gerlinde
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 43 vom 18.10.2009, 15:21


HARMONIE, ECHO DER STILLE!

Die Stille ist ein guter Freund,
in der man Sonnenstrahlen fängt.
Und hörst du auch kein einzig?s ´Wort,
nur wenig gibt?s, das dich beengt.

Viel Schönes lebet fort in ihr,
all die vergangen schönen Stunden,
die im Leben man gefunden,
umkränzte sie auch manches Leid.

Die Seele ist ja so bereit,
all ihre Leiden zu vergessen,
um alles, was sie einst besessen,
hinzugeben - sanften Freuden.

In ihr lebt jene stille Kraft,
die immer neue Wunder schafft,
in der sie bleibt, die Harmonie,
gegeben dir, du weißt nicht ? wie.

Viel Farben ineinander gleiten,
angeschmiegt hinüberleiten,
in ein wundersames Spiel
und ein neues Ganzes werden.

Welche Lust auf dieser Erden!


© Marianne Reepen
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 42 vom 18.10.2009, 10:32
HIMMELSGESCHENKE

LIEBE
... ... GLAUBE
... ... ... HOFFNUNG

sind wie Himmelsgeschenke.

DIE HOFFNUNG

ist wie eine
halb geöffnete Knospe,
die sich zuweilen schließt,
als müsse sie sich schützen,
vor der Kälte der Welt.

DIE ROSE DER LIEBE

gedeiht immerfort,
wandelt sich jedoch
zuweilen in Sehnsucht,
die wie perlende Tautropfen
sich auf die schönsten Blüten legt.

Der Glaube
ist wie ein Baum,
der im hohen Sommer
sein dichtestes Laubwerk trägt-
und der, kommt dann der Herbst,
das Leuchten
seines stillen Vergehens zeigt.

Und im Winter
klammerst du dich
an seine starken Äste,
umarmst seinen Stamm,
im Wissen um seine Krone,
die sich immer wieder erneut.

Und unnter dem
unerschütterlichen Gesetz,
dem Geheimnis eines Glaubens,
beugen sich zuletzt -

Geduld, Demut und Zufriedenheit.


© Marianne Reepen


Einen wunderschönen und recht zufriedenen Sonntag wünsche ich Dir, liebe Gerlinde und schicke Dir frohe Grüße in den hohen Norden:-)


Ganz herzlich

Deine Marianne
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 41 vom 16.10.2009, 06:05
Belustigung an einem Grab ( wahre Geschichte )

Alice
war ein braves Fräulein,
wohl sehr gesittet aber arm ?
so arm wohl, dass es Gott erbarm!

Als ihre Zeit gekommen war,
da grub man ihr ein tiefes Grab,
ließ anteilnehmend sie hinab.

Ein Grabstein war nicht zu bezahlen,
man nahm das Klingelschild ? mit Namen.
In den bescheiden kleinen Hügel,
grub man einfach ein paar Ziegel
und schlug darauf ihr Klingelschild.

Das sah wohl sehr befremdend aus,
die alte Klingelschild vom Haus.
Man las ja drauf - nicht nur den Namen.

Nen Einfall hatte Meister Klaus,
denn dieser kam mit Farbe an
und übermalte eifrig dann
das, was man dort nicht lesen sollte.

Schwungvoll schrieb er dann noch
..............HIER RUHT - ..............
und damit schien die Sache gut

Die Zeit verging mit Sturm und Regen,
und kaum ein Mensch war zu bewegen,
den stillen Friedhof aufzusuchen.
Fest schlief Alice unter Buchen.

Der Schnee verging, der Frühling kam.
Zu Ostern man ein Sträußlein nahm.
Mit Glockenblumen in der Hand,
man wieder vor dem Grabe stand.

Als man das Grabschild wahr genommen,
lustvolles Kichern ward vernommen,
des Meisters Farbe war zerflossen.

Drum lasen alle Zeitgenossen
in verschmutzten Wasserwellen

... ... ... ... Hier ruht
... ... ... ... ...Alice
... ... ... ..4 x schellen

by Marianne Reepen



Libe Gerlinde, zum Wochenende tut
ein kleines Schmunzeln sicher recht gut.
Damit grüße ich Dich und wünsche Dir etwas Freude
.
Herzlich,

Deine Marianne
MArianne eMail an MArianne schicken
Eintrag 40 vom 15.10.2009, 11:14
SCHÖNER BAUM

In mondbestrahlten Farben steht er da,
im sanften Abendlicht, der alte Baum.

Möcht? satt mich sehn an seiner Pracht,
der in der Nacht vom Strahl der Sterne träumt.

Mein Herz, es sinnt im Abendwind,
ist gar so herzlich warm erfreut.

Der Tag, er brachte Frohes heut.

Nun denk an Freunde ich, die wie die Sterne sind.
Ich seh? sie nicht, und dennoch sind sie da.

Freunde enttäuschen nicht.
Sie bleiben immer herzensnah.


© Marianne Reepen



Liebe Gerlinde,

hioffentlich ist es bei Euch auch so schön, wie hier im hebstlichen Sonnenscheinland.

Herzlich grüße ich, Dich mit guten Wünschen bespickt.

Marianne
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 39 vom 15.10.2009, 11:02
Kleine Märchenwelt!

Zwei Blätter hängen noch am Ast,
Nicht lang wird währen noch die Rast,
eh sie hinunter fliegen
und fröstelnd auf der Erde liegen.

Nun flüstert eins: "Mir ist so bang,
der Baum, er hütete mich lang,
gab mir von seinem Lebenssaft,
doch nun verlässt ihn alle Kraft."

"Sei still,
wir werden vom Himmel träumen,
der Sonn? und Regen uns gebracht.
Sei still, kommt auch für uns die Nacht.
Zu Erde werden wir dann wir werden.
Nahrung für Neues, was wächst auf der Erden.
Wir werden Lebensspender sein.

Sei darum still und ruhig nun-
darfst ja bald schlafen, lange ruh?n.
Im Frühlicht wird sich alles neuen,
kannst dich daran mit mir doch freuen!"

Nun ist es still, das alte Blatt
und denkt an seine Jugendzeit,
als es noch trug sein Frühlingskleid,
als alles war noch jung und offen.

Nun kann es ruhig sein und hoffen,
wird bald der Erde zugeteilt.
Solang am Baume es noch weilt.
tanzt fröhlich es im leichten Wind -

fühlt frei sich, wie ein Frühlingskind.


© Marianne Reepen
karin Baltsch
Eintrag 38 vom 11.10.2009, 20:14
Hallo Gelinde, endlich habe ich es geschafft, mir Deine Seiten anzusehen, wirklich nett, gut gelungen, mach weiter so, alles Liebe Karin!
RVRTDM smile
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 37 vom 10.10.2009, 23:38
Dunkler Herbsttag

Himmel voller Wolkendunkel-
in den Fenstern Lichtgefunkel.!
Regen rinnt von allen Dächern,
Fensterschutz vor den Gemächern!

Pltischeplatsch machts in der Tonne.
Fass läuft über, welche Wonne!
Garten feiert Wasserfest.
Vogel hockt im dichten Nest.

Sonne stört das Nebeldicht,
hält die Hände vor?m Gesicht,
mag nicht auf die Erde schauen.
Gänsehaut und Kälteschauern!

In der Stube kalte Füße-
schicken herbstlich stille Grüße,
möchten sich im Bett verstecken,
schlüpfen unter warme Decken.

Genug! Genug! ?
Komm, Wärmekrug -
wirst mir ein paar Stunden gönnen,
wo Gedanken ruhen können.


© Marianne Reepen


Liebe Gerlinde.

Nun kommen die Regentage, und bald werden wir dann auch die Kälte des Herbstes spüren. - Es soll uns nicht erschüttern, wissen wir doch, dass sie uns treu bleibt, die Sonne - hoch über den dunkelsten Wolken. -

In diesem Sinne, liebe Gerlinde, wünsche ich Dir einen gemütlichen Sonntag und viel Schaffensfreude.

Herzlich grüßt Dich Deine Janne
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 36 vom 27.09.2009, 16:48
Vergeblich gegrünt?

Da liegst du, altes Blatt,
gekrümmt und rostigbraun.
so hässlich im Vergehen,
kaum beachtet
und nur ein Windspiel noch.

Jedoch alles ist nur Wandel.

Du wirst zur Erde,
wirst wieder sie beleben,
wirst dich ihr schenken,
ihr etwas von dir geben.

Auch in Hiroshima,
- unvergessen -
gedeihen wieder Bäume,
blühen wieder Blumen.

Selbst in Hiroshima!

Hoffnung!


© Marianne Reepen


***
**
*

Liebes Lindchen,

mit diesem besinnlichen Gedicht, sende ich Dir an diesem wunderschönen Septembersonntag viele gute Wünsche für einen guten Abend und für den Start in die neue Woche.

Herzlich -

Deine Janne
Marianne eMail an Marianne schicken
Eintrag 35 vom 20.09.2009, 17:22
DIE VIER JAHRESZEITEN

die sich so fremden Geschwister
die kaum sich sehen,
kaum sich kennen,
weil sie eigne Wege gehen.
Sie leben in ihrem ureigenen Land.

Der Winter kennt nicht den Sommer,
der Herbst nicht den Frühling,
und dennoch sind sie all? verwandt.

Ein klein wenig nur sich kennen,
im leisen Erahnen vielleicht,
weil eines dem and?ren ein wenig wohl gleicht,
Frühling und Sommer und Sommer und Herbst,
wie der Herbst vor dem Winter.

Sie alle sind Brüder
und in ihrer Verschiedenheit so einzigartig.

SIND SIND DIE UNGLEICHEN KINDER -

SIND DIE GESCHWISTER DER NATUR.



© Marianne Reepen



Liebe Gerlinde -

sende gute Abendgrußwünsche zu Dir...

Deine Lyrikfreundin Janne
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